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Caroline - Praktikum in Griechenland

Lebensfreude in Griechenland

© Caroline Maier

Praktikum in der interkulturellen Begegnungsstätte auf den Peleponnes

Im Laufe meiner Schulausbildung im Ausbildungszweig Kultur- und Kongressmanagement an der HLW-Schrödinger sind einschlägige Praktika notwendig.
Ab Mitte August 2014 habe ich gemeinsam mit einer Schulfreundin 4 Wochen unseres Pflichtpraktikums in Griechenland absolviert.

Da mich Reisen und das Kennenlernen von verschiedensten Ländern und Menschen begeistert, habe ich mich um ein Praktikum im Ausland bemüht und nach verschiedenen Praktikumsstellen im Kultur- und Kongressmanagementbereich gesucht. Über eine Professorin und Schülerinnen des höheren Lehrganges wurden wir auf das „Hellenikon Idyllion", eine interkulturelle Begegnungsstätte auf den Peleponnes in Griechenland, aufmerksam gemacht.

Die Anreise erfolgte mit dem Flugzeug bis Athen und weiter mit dem Bus. Dies ermöglichte uns bereits einen Eindruck von der Schönheit der Landschaft zu bekommen. Das „Hellenikon Idyllion" liegt an der Nordwestküste der Peleponnes, in Selianitika. Auf dem Grundstück befinden sich individuell gestaltete Bungalows und Appartements. In einem davon durften wir uns einquartieren. Die Begegnungsstätte bietet Platz für 70 – 90 Gäste und ist von einem Blumen- und Früchtegarten umgeben. Das „Hellenikon Idyllion" eignet sich für Familien und Alleinreisende, aber auch für kreative Gruppen wie z.B. Chöre, Orchester, Theater-, Tanz- und Kammermusikensembles und musisch-humanistisch orientierte Schulen und Gymnasien.

Mein Aufgabenbereich lag in der Begrüßung und Betreuung von Interessierten, welche sich im „Hellenikon Idyllion" einquartierten. Chöre, Theatergruppen, Orchester, etc. nutzen die Möglichkeit ihre künstlerische und philosophische Arbeit mit Ferien zu verbinden. Häufig steht auch die griechische Mythologie im Mittelpunkt der Projekte. So verbrachte beispielsweise eine Schulklasse aus Niederösterreich zwei Wochen in der Begegnungsstätte, um ein Theaterstück in Altgriechischer Sprache einzustudieren und am Ende zur Aufführung zu bringen. Meine Tätigkeiten bestanden darin, die Gruppe bei der Vorbereitung in den Bereichen Bühnengestaltung, Requisitenbesorgung, Kostüme und die Gestaltung des Zuschauerraumes am Tag der Aufführung zu unterstützen. Somit war ich in die gesamte Planung und Durchführung des Projektes involviert.
Zur täglichen Aufgabe gehörte auch die Wartung und Erhaltung der Bühnen, Übungsräume, Bibliothek und ebenso die Pflege des Gartens, um den Gästen einen kreativen Ort zu bieten.
Eine weitere Tätigkeit war die Kontaktaufnahme und das Antworten per E-Mail auf Anfragen von kulturell Interessierten.
Für alle Gäste organisierten wir ein Fest beim Steinofen im Bungalow mit griechischen Spezialitäten und Musik in einer entspannenden Atmosphäre. Der Abend bot ebenso die Möglichkeit, Zeit mit gleichgesinnten Menschen aus aller Welt zu verbringen und sich auszutauschen, völkerverbindende Freundschaften zu schließen und sich um gegenseitiges Verständnis zu bemühen.

Während der Hauptsaison bestand unser Team aus 13 Praktikant/-innen und unserem Chef Andreas Drekis. Je nach Interesse, Wissen und Können des/der Einzelnen wurden die zu erfüllenden Aufgaben eingeteilt.
Das Arbeitsverhältnis war persönlich, offen und anregend und es bestand die Möglichkeit meine Arbeitszeiten zum Großteil selbst einzuteilen und zu gestalten.

„Wenn nicht heute, dann morgen!" – diese griechische Lebenseinstellung hat uns während des Praktikums in Griechenland ständig begleitet - Gelassenheit - ob während der Arbeit oder in der Freizeit.

Besonders interessant fand ich, dass bereits Gelerntes nicht automatisch für die Arbeit in einem anderen Land übernommen werden kann. Kulturelle Unterschiede und Standards des Landes müssen beachtet und angepasst werden.

In den finanziellen Angelegenheiten leistete uns eine Professorin große Hilfe. Im Rahmen eines Schulpraktikums kann um finanzielle Unterstützung bei Erasmus+, dem Förderprogramm der EU, angesucht werden. Nach dem Ausfüllen von unzähligen Formularen und Dokumenten wurde letztlich unser Antrag genehmigt. Da das Praktikum unentgeltlich war, ermöglichte uns die Förderung angefallene Kosten abzudecken.

Der Aufenthalt in Griechenland und das Zusammenleben mit verschiedensten Menschen war sehr bereichernd. Die Offenheit, Großzügigkeit und Lebensfreude der Griechen/-innen hat mich begeistert und bewegt.

PROJEKTE:

Mitmischen bei den Wahlen in der Steiermark und Vielem mehr. Verbindungen knuepfen, Gemeinsamkeiten entdecken, Bewusstsein schaffen. Beteilige dich an den ersten steirischen Jugendgesundheits-konferenzen! Gesundheitskompetenz in der professionellen, ausserschul. Jugendarbeit.

Stadt Graz, Amt für Jugend und Familie auf www.graz.atLand Steiermark, Abteilung 6 Bildung und Gesellschaft auf www.verwaltung.steiermark.at

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