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Lisa - Schüleraustausch Schweden

Das mit dem Austauschjahr ist schwierig

© Lisa Stepanek

Das mit dem Austauschjahr ist schwierig. Schwierig zu beschreiben, schwierig zusammenzufassen.

Schon allein die Entscheidung, ein Jahr im Ausland, bei einer bis dahin fremden Gastfamilie und überhaupt in einem fremden Umfeld, zu verbringen, ist ein langer Prozess vorausgegangen. Sicher 30 Kataloge von 30 unterschiedlichen Austauschorganisationen habe ich mir vor ziemlich genau drei Jahren zuschicken lassen. Ich erinnere mich noch gut an die fragenden Augen des Postlers, als er mir plötzlich mit diesem Stapel an Informationsmaterial gegenübergestanden ist. Dass das nur der Beginn meines wahr gewordenen Traums war konnte ich damals noch nicht wissen. Zu weit weg war damals noch die Vorstellung, was so ein Jahr im Ausland eigentlich bedeutet. Aber es hat mich gepackt. Ich war neugierig und wollte unbedingt mehr darüber erfahren.

Nachdem ich mich durch zahlreiche Kataloge einen groben Überblick verschaffte, entschied ich mich dafür, mich bei der Austauschorganisation YFU (Youth for Understanding) zu melden. Da erfuhr ich dann auch, dass nur wenige Tage später ein Informationstreffen für interessierte Austauschschüler in meiner Nähe stattfinden würde. Nachdem meine Eltern bis dahin reichlich skeptisch meiner Faszination vom Austauschjahr gegenüberstanden, konnte ich immerhin meinen Papa überreden, mir an diesem Abend Gesellschaft zu leisten. Bis zu diesem Abend war ich auch noch auf kein spezifisches Land festgelegt. Natürlich, die USA waren meine erste Idee, so wie die von fast jedem interessiertem Austauschschüler. Unter den Volontären von YFU an diesem Abend befand sich auch ein Mädchen, welches ihr Jahr in Schweden verbracht hat. Und da hat es bei mir „Klick" gemacht. Ja, Schweden, das wär doch was! Nachdem mein Papa viele Fragen gestellt hat und ich sehr vielen interessanten Erzählungen zuhören durfte, traten wir den Heimweg an. Ohne mein Nachfragen sagte Papa dann plötzlich, dass ich mich bewerben durfte. Meiner Freude waren keine Grenzen gesetzt! Gesagt, getan. Plötzlich ging alles ganz schnell und mir war noch gar nicht richtig bewusst, auf was ich mich da eigentlich eingelassen habe. Natürlich, ich habe viel gehört, gelesen und gesehen – aber wenn es dann wirklich ernst wird ist es wieder etwas ganz anderes.

Auf das Aufnahmegespräch im YFU-Büro folgte die Zusage für Schweden und die Vertragsunterzeichnung. Da war es also fix und ich hatte ein Datum auf dem Zettel stehen: 13. August 2014. Wien Schwechat nach Stockholm Arlanda. Ein paar Wochen zuvor hatte ich noch meine Vorbereitungstagung um auf das Austauschjahr wirklich gut vorbereitet zu werden. Ja und auf einmal war dieser Mittwoch gekommen, dieser Mittwoch, auf den ich mit viel Vorfreude gewartet habe. Und da war der Moment des Abschieds gekommen aber auch der Moment des Hallo-Sagens.

In Stockholm angekommen wurden alle Austauschschüler von ganz lieben YFU-Volontären empfangen. Wir hatten eine grandiose Zeit bei dem Ankunftscamp und der Start in Schweden war perfekt.
Kurz und knapp: So ein Austauschjahr ist etwas Einzigartiges! Gerade die Höhen und Tiefen sind das, was so ein Jahr ausmacht. Die Höhen habe ich genossen, aus den Tiefen habe ich gelernt. Die Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, sind Dinge, die mich mein ganzes Leben begleiten werden. Schweden ist meine zweite Heimat, das Land, welches ich nur unter Tränen wieder verlassen konnte. Ich habe eine wundervolle zweite Familie gefunden und fantastische Freundschaften geschlossen. Schweden ist das Land, in dem ich später leben möchte. Schweden ist Teil meiner Identität und Teil meines Herzens. Für immer.
Übrigens: Meine Organisation sucht immer nach Gastfamilien, die Austauschschülern aus aller Welt die Türen zu ihrer zweiten Heimat öffnen! Wenn du und deine Familie an einem interkulturellen Austausch interessiert sind aus welchem wunderbare Erfahrungen für beide Seiten mitgenommen werden können, dann bitte so schnell wie möglich auf www.yfu.at melden. Die einzigen Anforderungen sind: Ein freies Bett und ein offenes Herz! 

PROJEKTE:

Mitmischen bei den Wahlen in der Steiermark und Vielem mehr. Verbindungen knuepfen, Gemeinsamkeiten entdecken, Bewusstsein schaffen. Beteilige dich an den ersten steirischen Jugendgesundheits-konferenzen! Gesundheitskompetenz in der professionellen, ausserschul. Jugendarbeit.

Stadt Graz, Amt für Jugend und Familie auf www.graz.atLand Steiermark, Abteilung 6 Bildung und Gesellschaft auf www.verwaltung.steiermark.at

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